Verlegeplan für Diele 1380×193 mm

Etwas längere Diele, ruhigeres Bild in Fluren und Wohnräumen. Mit dem 1380×193-Preset sehen Sie vor dem Kauf, wie viele volle Bahnen und Passstücke Sie brauchen.

Stückzahl und Packungen gezielt rechnen: Laminatbedarf berechnen.

1380×193 mmReserve 5–8 %Ideal für FlureKostenlos
m breit
×
m lang

Click-Laminat ohne Fuge zwischen den Dielen — Abstand nur zur Wand.

Erste und letzte Reihe werden gleich breit — keine schmale Restreihe an der Wand. In Längsrichtung wird immer ab der Wand verlegt, damit das Endstück die nächste Reihe beginnen kann.

m²/Paket
€/m²
Dielenbedarf
49 St.
inkl. 5 % Reserve
Ohne Reserve
46 St.
Fläche netto
12
Verschnitt
3,3 %
0,39 m² Abfall
Dielen ganz / angeschnitten
38 + 8
= 46 Dielen ohne Reserve
Breite ziehen4 m ziehen3 m4 m

Direkt im Plan: Aussparung antippen und verschieben, Größe am orangen Eckgriff ziehen, Raummaße an den Randgriffen anpassen.

ganze Diele Zuschnitt Aussparung
Trittschalldämmung / Unterlage12,7
Sockelleisten (inkl. 5 % Reserve)14,7 m

Richtwerte — Herstellerangaben und Aufbau (Dampfbremse, Heizung) haben Vorrang.

ZuschnittAnzahl
22 × 19,3 cm19
138 × 15,7 cm2
138 × 15,6 cm2
22 × 15,7 cm1
22 × 15,6 cm1

Materialbilanz: 46 Dielen = 38 ganz verlegt + 8 angeschnitten (daraus 25 Zuschnitte). Rest = 0,39 m² Abfall bei 11,86 m² belegter Fläche.

Der Bedarf berücksichtigt Restverwertung: Reststücke werden abgelängt, schmale Streifen längs aufgetrennt und Endstücke als Reihenanfang weiterverwendet.

Bedarf: 49 St. · 3,3 %Zum Plan ↓

1380×193 mm: etwas länger, oft ruhiger

Dielen mit rund 1380 mm Länge und 193 mm Breite sind ein häufiges Handelsmaß – etwas länger als 1285 mm, daher oft weniger Stoßfugen pro laufendem Meter. Besonders in Fluren und länglichen Wohnräumen wirkt das Format ruhig. Der Rechner auf dieser Seite ist mit 138 × 19,3 cm und gerader Verlegung vorbelegt.

Weil die Diele länger ist, entscheiden Raumlänge und Startpunkt stärker über die Anzahl der Endzuschnitte. Längs zum Flur gestreckt wirkt der Gang länger; im Wohnzimmer parallel zum Licht oft am ruhigsten. Im Verlegeplan sehen Sie beide Varianten, indem Sie Maße tauschen oder die Diele drehen.

Verschnitt und Reserve bei längeren Dielen

Bei gerader Verlegung bleibt der Verschnitt oft moderat, bis eine einzige schmale Restbahn an der Längswand alles verändert. Typisch sind drei bis sieben Prozent Verschnitt plus Reserve. Wir empfehlen für 1380×193 mindestens fünf bis acht Prozent Extra: Jeder Fehlschnitt kostet eine ganze Diele aus der Packung.

Im Halbverband und Schiffsboden steigt der Zuschnittanteil leicht, weil die versetzten Enden mehr Passstücke erzeugen. Fischgrät mit diesem Langformat ist eher unüblich – für Grätung klarere Rechtecke wählen und die Fischgrät-Musterseite nutzen.

Praxis: Flur, Wohnzimmer, Schnitt

In schmalen Fluren prüfen Sie besonders die Restbreite quer zur Laufrichtung. Unter etwa einem Drittel der Dielenbreite Startpunkt oder Format wechseln. Für Wohnzimmer oft Raummitte wählen, damit die Sichtachse zur Couch symmetrisch bleibt.

Transport und Zuschnitt: Lange Dielen brauchen stabile Auflage beim Sägen. Markieren Sie kritische Schnitte vorher im Plan. Chargennummer und Verlegerichtung notieren – Nachkäufe weichen oft ab.

Kurz-Tipps

Flur

Längs zum Gang verlegen – weniger Querschnitte, längere Optik.

Reststreifen

Unter ~1/3 Dielenbreite Startpunkt oder Format neu wählen.

Reserve

5–8 % bei Gerade; bei vielen Türen und Nischen eher 8–10 %.

Laminatbedarf-Tabelle: 1380×193 mm

Zur schnellen Orientierung – berechnet mit demselben Raster wie im Rechner oben (138 × 19,3 cm, 10 mm Dehnungsfuge, Start Raummitte, inklusive Reserve). Für Ihr Aufmaß mit Aussparungen einfach die Werte oben eintragen.

RaumFlächeBedarf inkl. Reservedavon ZuschnitteVerschnitt
1,2 × 3,5 m (Flur)4,220 St.19 St.23,2 %
3,2 × 3,8 m (Schlafzimmer)12,250 St.24 St.4,1 %
4 × 5,5 m (Wohnzimmer)2292 St.33 St.6,2 %
3,5 × 4,2 m (Esszimmer)14,770 St.26 St.20,8 %
5 × 7 m (Offener Bereich)35156 St.43 St.13,4 %

Richtwerte für rechteckige Räume ohne Aussparungen. Click-Laminat ohne Fuge zwischen den Dielen; die Dehnungsfuge zur Wand ist bereits eingerechnet. Reststücke werden, soweit möglich, sinnvoll wiederverwendet.